Am Donnerstag, 30.04., machten sich die Studierenden der PiA1 im Rahmen des PPH-Unterrichts auf, ihre eigene Perspektive zu wechseln, um Dinge, die man bis dahin nicht oder vielleicht nur am Rande wahrgenommen hat, plötzlich zu sehen, zu fühlen und zu verstehen, sodass sich der bisherige Blickwinkel weitet und sich dadurch am Ende vielleicht sogar das eigene Bewusstsein nachhaltig verändert. Heilpädagogische Themen aus dem Unterricht sollten so mit eigener praktischer Erfahrung verknüpft werden.
Mitgenommen wurde die Klasse in den Alltag von Menschen mit den verschiedensten Behinderungen und so wurde die Möglichkeit eröffnet, diesen aus ihrer Sicht zu erleben. Es ging dabei darum, den Blick zu schärfen für sichtbare und unsichtbare oder vielleicht auch nur gedachte Barrieren und Vorurteile, die ein Miteinander auf Augenhöhe be- und oft auch verhindern.
Es wurde sich gemeinsam mit dem Phoenix-Team aufgemacht, Barrieren baulicher und mentaler Natur aufzuspüren und gemeinsam Wege zu finden, diese zu überwinden. Damit dies gelingt, wurden die Studierenden für die Dauer der Veranstaltung buchstäblich „behindert“ bzw. zu einer Person mit Behinderung(en).
Konkret bedeutet dies, dass nacheinander verschiedene, frei wählbare Module durchlaufen wurden, in denen sie simulierte Behinderungen selbst erleben konnten. Im Rollstuhl, mit Sehbehinderung oder in einem speziellen Alters-Simulations-Anzug. Mit kleinen Aufgaben im Gepäck wurde so auf Erkundungstour durch Regensburg gegangen und im Anschluss wurden die Erfahrungen reflektiert.
Selbst neugierig geworden?! Mehr Infos hier: https://phoenix-regensburg.de/projekt-perspektivwechsel/